

Hypnosetherapie
in grevenbroich
Manches verstehen wir mit dem Kopf.
Und trotzdem fühlt es sich nicht anders an.
Vielleicht kennst du das Gefühl, genau zu wissen, was du eigentlich verändern möchtest, und trotzdem gelingt es dir nicht.
Bestimmte Ängste, Gedanken, Gefühle oder Reaktionen tauchen immer wieder auf. Manches lässt sich mit dem Verstand gut erklären und fühlt sich trotzdem unverändert an.
In der Hypnosetherapie richten wir die Aufmerksamkeit stärker nach innen. Gedanken, Gefühle, innere Bilder, Erfahrungen und persönliche Reaktionsmuster können dabei bewusster wahrgenommen und aus einer anderen Perspektive betrachtet werden.
Dabei geht es nicht darum, die Kontrolle abzugeben. Du bestimmst, woran wir arbeiten, was du mitteilen möchtest und was sich für dich stimmig anfühlt.
Die therapeutische Arbeit orientiert sich an deinem Anliegen, deinen Grenzen und deinem Tempo. In meiner Praxis in Grevenbroich arbeite ich dabei insbesondere mit Hypnosetherapie nach Gabriel Palacios und richte die Begleitung individuell an deinen Bedürfnissen und persönlichen Zielen aus.
Was ist Hypnose eigentlich?
Hypnose wird häufig mit Schlaf, Kontrollverlust oder einem Zustand verbunden, in dem man nicht mehr mitbekommt, was geschieht. Therapeutische Hypnose unterscheidet sich deutlich von dieser Vorstellung.
Während einer Hypnose bist du ansprechbar und kannst hören, was ich sage. Du bekommst mit, was geschieht, und kannst mit mir kommunizieren.
Gleichzeitig richtet sich deine Aufmerksamkeit stärker auf dein inneres Erleben. Gedanken, Gefühle, innere Bilder und körperliche Wahrnehmungen können dadurch stärker in den Vordergrund treten. Auch Erinnerungen an frühere Erfahrungen können dabei auftauchen.
Wenn Erinnerungen auftauchen
Dabei ist wichtig zu wissen, dass Erinnerungen keine objektiven Aufzeichnungen vergangener Ereignisse sind. Sie können sich im Laufe der Zeit verändern und durch unterschiedliche Einflüsse geprägt werden. Wenn während einer Hypnose Erinnerungen oder innere Bilder auftauchen, bedeutet das deshalb nicht automatisch, dass etwas genauso stattgefunden hat. Für die therapeutische Arbeit ist vielmehr entscheidend, wie du etwas heute erlebst und welche Bedeutung es für dich hat.
Einen Zustand fokussierter Aufmerksamkeit kennst du möglicherweise bereits aus deinem Alltag. Zum Beispiel, wenn du so sehr in ein Buch, einen Film oder deine Gedanken vertieft bist, dass deine Umgebung für einen Moment weniger wichtig wird.
In der Hypnosetherapie nutzen wir diese fokussierte Aufmerksamkeit therapeutisch. Dabei können wir uns mit Gedanken, Gefühlen und Reaktionsmustern beschäftigen, die mit deinem Anliegen verbunden sind, und gemeinsam neue Sichtweisen und mögliche Veränderungen erkunden.
Du gibst die Kontrolle nicht ab
Hypnose bedeutet nicht, willenlos zu sein. Du kannst während der Hypnose kommunizieren und deine Grenzen mitteilen. Du entscheidest, woran wir arbeiten und wie weit du dich auf den Prozess einlassen möchtest.
Hypnose ist deshalb nichts, was ich mit dir mache. Sie entsteht in Zusammenarbeit und orientiert sich an deinem Anliegen, deinen Grenzen und deinem Tempo.
Wie fühlt sich Hypnose an?
Hypnose kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich erlebt werden. Manche Menschen empfinden eine angenehme Ruhe oder Entspannung, andere erleben vor allem eine starke Konzentration auf das eigene innere Erleben.
Vielleicht nimmst du Gedanken, Gefühle, innere Bilder oder körperliche Empfindungen bewusster wahr. Manche Eindrücke können sehr deutlich sein, andere eher leise oder unscheinbar. Es gibt dabei kein bestimmtes Gefühl, das du erreichen musst, um hypnotisch arbeiten zu können.
Wie eine Hypnose erlebt wird, kann sich auch im Verlauf einer Sitzung verändern. Du musst nicht besonders tief entspannt sein oder dich vollkommen anders fühlen als sonst. Entscheidend ist nicht, einen bestimmten Zustand zu erreichen, sondern dass wir mit dem arbeiten können, was sich während der Sitzung zeigt.
Muss ich besonders gut hypnotisierbar sein?
Du musst nichts leisten und auch nicht versuchen, besonders „gut“ in Hypnose zu sein. Menschen erleben Hypnose unterschiedlich und können sich unterschiedlich leicht auf hypnotische Prozesse einlassen. Für unsere therapeutische Arbeit geht es aber nicht darum, einen bestimmten Zustand möglichst perfekt zu erreichen.
Vor der ersten Hypnose besprechen wir in Ruhe, was dich erwartet, welche Fragen du hast und woran du arbeiten möchtest.
Wobei kann Hypnosetherapie unterstützen?
Hypnosetherapie kann bei unterschiedlichen psychischen Belastungen und persönlichen Veränderungsprozessen eingesetzt werden. Ob Hypnose für dein Anliegen geeignet ist, klären wir gemeinsam im persönlichen Gespräch.
Wenn Ängste dich einschränken
Ängste & Phobien
Ängste können sich in Gedanken, Gefühlen und körperlichen Reaktionen zeigen und den Alltag zunehmend einschränken.
In der Hypnosetherapie können wir uns damit beschäftigen, welche Gedanken, Vorstellungen, körperlichen Reaktionen und Erfahrungen mit deiner Angst verbunden sind.
Ziel ist es, die eigenen Reaktionen besser zu verstehen und neue Möglichkeiten im Umgang mit der Angst zu entwickeln.
Wenn dein Körper auf Stress mit Symptomen reagiert
Psychosomatische Beschwerden
Psychische Belastungen und anhaltender Stress können mit körperlichen Beschwerden zusammenhängen oder das körperliche Erleben beeinflussen.
Wenn körperliche Symptome immer wieder auftreten, kann die therapeutische Arbeit dabei unterstützen, mögliche Zusammenhänge zwischen Stress, Gefühlen, Erfahrungen und körperlichem Erleben genauer zu betrachten.
Wichtig: Körperliche Beschwerden sollten medizinisch abgeklärt werden. Hypnosetherapie ersetzt keine notwendige ärztliche Diagnostik oder Behandlung.
Wenn dir alles zu viel wird
Stress & Überforderung
Wenn Anspannung zum Dauerzustand wird, fällt es oft schwer, zur Ruhe zu kommen, eigene Grenzen wahrzunehmen oder aus gewohnten Reaktionsmustern auszusteigen.
Hypnose kann dabei unterstützen, innere Reaktionen bewusster wahrzunehmen, Entspannung zu fördern und neue Möglichkeiten im Umgang mit persönlichen Stressreaktionen zu entwickeln.
Wenn du merkst, dass sich etwas verändern soll
Persönliche Veränderungsprozesse
Manchmal gibt es kein einzelnes Symptom. Vielleicht bemerkst du vielmehr, dass bestimmte Gedanken, Gefühle oder Verhaltensweisen immer wiederkehren. Oder du weißt bereits, dass du etwas verändern möchtest, kommst an einem bestimmten Punkt aber nicht weiter.
Hypnosetherapie kann einen Rahmen bieten, solche wiederkehrenden Muster und die damit verbundenen inneren Reaktionen genauer zu betrachten. Dabei können neue Perspektiven entstehen und eigene Möglichkeiten im Umgang damit erkundet werden.
Wie ich mit Hypnose arbeite
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Hypnosetherapie nach Gabriel Palacios. Dabei steht für mich nicht ein starres Vorgehen im Mittelpunkt, sondern der Mensch mit seinem individuellen Anliegen, seinen Erfahrungen und Ressourcen.
Für mich bedeutet Hypnose nicht, einem Menschen von außen vorzugeben, was er denken, fühlen oder verändern soll.
Du bringst deine eigene Geschichte, deine Erfahrungen und deine Sicht auf das, was dich beschäftigt, mit.
Meine Aufgabe ist es, dich dabei therapeutisch zu begleiten und einen geschützten Rahmen zu schaffen, in dem wir uns deinem Anliegen gemeinsam nähern können.
Dabei arbeite ich nicht nach einem festen Schema. Was während einer Hypnose im Mittelpunkt steht, orientiert sich an deinem Anliegen und daran, was sich im gemeinsamen Prozess zeigt.
Was dabei im Mittelpunkt steht, kann ganz unterschiedlich sein. Vielleicht geht es darum, eine belastende Situation anders zu betrachten, eigene Reaktionen besser zu verstehen oder herauszufinden, was dir im Umgang damit helfen kann. Es kann auch darum gehen, einen anderen Umgang mit Gedanken, Gefühlen oder wiederkehrenden Reaktionen zu entwickeln.
Wenn frühere Erfahrungen für dein heutiges Erleben eine Rolle spielen, können auch diese Teil unserer gemeinsamen Arbeit sein.
Du bestimmst, was für dich stimmig ist.
Mir ist wichtig, dass du dich während der gesamten therapeutischen Arbeit mit deinen Grenzen ernst genommen fühlst. Du musst nichts erzählen oder bearbeiten, wozu du nicht bereit bist.
Auch wenn frühere Erfahrungen eine Rolle spielen, müssen wir in Hypnose nicht nach einer bestimmten Ursache suchen. Entscheidend ist nicht, eine vermeintlich verborgene Wahrheit zu finden, sondern das, was für dein heutiges Erleben und dein Anliegen relevant ist.
Vor deinem ersten Hypnosetermin
Vor dem ersten Hypnosetermin lernen wir uns in einem kostenlosen telefonischen Erstgespräch von etwa 20 Minuten kennen.
Du kannst mir kurz erzählen, was dich beschäftigt, deine Fragen zur Hypnose stellen und einen ersten Eindruck davon bekommen, ob mein therapeutisches Angebot grundsätzlich zu dir und deinem Anliegen passt.
Danach entscheidest du in Ruhe, ob du einen Hypnosetermin vereinbaren möchtest.